100 Jugendliche diskutieren mit Meteorologen über Klimawandel

Von Elke Lang

Lindenberg Am Sonnabendvormittag weilten rund 100 Jugendliche aus Polen, Frankreich, Kroatien, Island und Deutschland im Lindenberger Observatorium sowie im Wettermuseum. Unter dem Motto “jugend denkt um.welt” diskutierten sie mit den dortigen Wissenschaftlern über das Thema “Umwelt und Klimawandel”.

Zusammengeführt worden waren sie durch Helmut Spiering zu einem einwöchigen “Europäischen Jugend-Klimagipfel” in Berlin. Der Gymnasiallehrer aus Bad Iburg will eine “andere Schule” vermitteln, “die nicht nur von Fachwissen dominiert wird, sondern Persönlichkeiten formt, die sich für Projekte einsetzen, welche von großen Ideen getragen werden”. Mit einem Team von ehrenamtlichen Helfern organisiert er sowohl in Ballungszentren als auch im ländlichen Raum Umweltbildung.

Alle Schüler und Jugendlichen, die zu diesem vom Umweltministerium mit 20 000 Euro geförderten ersten Europäischen Jugend-Klimagipfel gekommen sind, haben schon vorher im Rahmen des Projekts “jugend denkt um.welt” Tipps im Drehbuchschreiben zum Thema Umweltbildung erhalten. Sie wollen sich auf diesem Klimagipfel neue Kenntnisse aneignen, um mit Werbung durch selbst hergestellte Filme, die international zu sehen sein sollen, ihren Beitrag leisten zu können, die Menschen wachzurütteln.

Marcin und Natalia, beide 19 Jahre alt und aus Polen, gehörten zur Gruppe, die mit dem Diplom-Meteorologen Bernd Stiller die historische Ballonhalle besuchte. Sie waren beeindruckt von dreißig Jahren Drachentechnik, die an sechs imposanten Drachen anschaulich wird, und von der Geschichte der Radiosondentechnik. “Wir haben noch nie davon gehört und noch nie so etwas gesehen. Hier in diesem Museum können wir erkennen, wie die Leute sich bemüht haben, die Welt zu erforschen, um damit der Menschheit zu helfen”, sagt Marcin.

Andere Gruppen ließen sich Wetterbeobachtung und Radiosondenmessungen erklären und vorführen, erfuhren etwas über atmosphärische Strahlung, Turbulenz und Grenzschichtprozesse, Fernsondierung und anderem. Höhepunkt war für alle der Aufstieg der Radiosonde Punkt zwölf Uhr.

Céline aus einem deutsch-französischen Gymnasium in Frankreich ist mit zwanzig Mitschülern aus ihrer 10. Klasse zum Klimagipfel gekommen. Die Jugendlichen verbinden ganz praktische Absichten mit ihrer Teilnahme, die durch Sponsoren gefördert wird. Sie sind gemeinsam in ihrer Schule an einem Projekt beteiligt, das Absenkung der CO2-Emission zum Ziel hat. “Wir sind noch am Anfang, haben aber festgestellt, dass der Hauptenergieverbrauch bei uns durch die Heizung kommt und durch unsere zahlreichen Fotokopien für den Unterricht.” Sie sind in ihrem Bemühen durch den Besuch des Observatoriums bestärkt worden und versuchen nun Einfluss zu nehmen bei der anstehenden Renovierung ihrer Schule. So bemängeln sie, dass an ihren alten Heizkörpern die Thermostate fehlen.

In welcher Gruppe die Jugendlichen auch durch das Observatorium geführt wurden, immer ging es letztendlich um die Fragen: “Ist es schon zu spät?” und “Was müssen wir tun, um die Erde zu retten”. Beide Fragen stehen auch im Mittelpunkt der Abschlussdiskussion mit Klaus Töpfer, Ex-UN-Umweltdirektor und ehemaliger Bundesminister für Umwelt, heute in Berlin.

Helmut Spiering war begeistert von der Gastfreundschaft im Lindenberger Observatorium: “Wie sich die Wissenschaftler der Jugendlichen angenommen haben, verdient hohe Anerkennung”, lobte er.

Lindenberg (ela) Sonnabendvormittag weilten rund 100 Jugendliche aus Polen, Frankreich, Kroatien, Island und Deutschland im Lindenberger Observatorium sowie im Wettermuseum. Unter dem Motto “jugend denkt um.welt” diskutierten sie mit den dortigen Wissenschaftlern über das Thema “Umwelt und Klimawandel”.

Zusammengeführt worden waren sie durch Helmut Spiering zu einem einwöchigen “Europäischen Jugend-Klimagipfel” in Berlin. Der Gymnasiallehrer aus Bad Iburg will eine “andere Schule” vermitteln, “die nicht nur von Fachwissen dominiert wird, sondern Persönlichkeiten formt, die sich für Projekte einsetzen, welche von großen Ideen getragen werden”.Alle Jugendlichen, die zu diesem vom Umweltministerium mit 20 000 Euro geförderten ersten Europäischen Jugend-Klimagipfel kamen, erhielten schon vorher im Rahmen des Projekts “jugend denkt um.welt” Tipps im Drehbuchschreiben zum Thema Umweltbildung. Sie wollen sich auf diesem Klimagipfel neue Kenntnisse aneignen, um mit Werbung durch selbst hergestellte Filme ihren Beitrag zu leisten, die Menschen wachzurütteln.

Marcin und Natalia, beide 19 Jahre alt und aus Polen, gehörten zur Gruppe, die mit dem Diplom-Meteorologen Bernd Stiller die historische Ballonhalle besuchte. Sie waren beeindruckt von 30 Jahren Drachentechnik, die an sechs imposanten Drachen anschaulich wird, und von der Geschichte der Radiosondentechnik. “Wir haben noch nie davon gehört und noch nie so etwas gesehen. Hier sehen wir, wie die Leute sich bemüht haben, die Welt zu erforschen, um damit der Menschheit zu helfen”, sagt Marcin.

Andere Gruppen ließen sich Wetterbeobachtung und Radiosondenmessungen erklären und vorführen, erfuhren etwas über atmosphärische Strahlung, Turbulenz und Grenzschichtprozesse, Fernsondierung und anderem. Höhepunkt war für alle der Aufstieg der Radiosonde Punkt zwölf Uhr. Céline aus Frankreich kam mit 20 Mitschülern ihrer 10. Klasse. Sie sind in ihrer Schule an einem Projekt zur Senkung der CO2-Emission beteiligt. “Wir stellten fest, dass der Hauptenergieverbrauch bei uns durch die Heizung und unsere zahlreichen Fotokopien für den Unterricht kommt.” Sie wurden in ihrem Bemühen durch den Besuch des Observatoriums bestärkt udn wollen Einfluss nehmen bei der anstehenden Renovierung ihrer Schule. Sie bemängeln, dass an ihren alten Heizkörpern die Thermostate fehlen.

In welcher Gruppe die Jugendlichen auch das Observatorium besichtigten, immer ging es um die Fragen: “Ist es schon zu spät?” und “Was müssen wir tun, um die Erde zu retten”. Beide Fragen stehen auch im Mittelpunkt der Abschlussdiskussion mit Klaus Töpfer, Ex-UN-Umweltdirektor und ehemaliger Bundesminister für Umwelt, heute in Berlin.

Quelle: Märkische Oderzeitung