Hallervorden und Buck unterstützen jugend denkt um.welt

Tod im Nobelrestaurant
Im „Maremoto“, einem der vornehmsten Nobelrestaurants von Berlin, sitzt Detlev Buck. Der Kellner, der verdächtige Ähnlichkeit mit Didi Hallervorden hat, bringt eine zusammengefaltete Plastiktüte auf einem Silbertablett. Der prominente Gast verspeist genüsslich die Tüte, greift sich plötzlich an den Hals und sinkt röchelnd unter den Tisch …
Fokus Europa – Das Magazin "Jugend und Lifestyle"
“Ich will noch lebendig bleiben”
von Alexandra Stober
Aktiv werden: Darum ging es 100 Jugendlichen beim “Europäischen Jugend-Klimagipfel” in Berlin. Die Teenager aus Deutschland, Frankreich, Polen, Kroatien und Island sprachen mit Experten und entwickelten Umwelt-Spots.
Selbst etwas ändern am Klimawandel: Darum ging es den Jugendlichen beim “Europäischen Jugend-Klimagipfel” (mehr…) . Dort hatten sie die Möglichkeit, ihr eigenes Drehbuch für einen Umwelt-Werbespot zu schreiben. 100 Teenager aus Deutschland, Frankreich, Polen, Kroatien und Island reisten nach Berlin. Eine Woche lang fragten die Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren Wissenschaftler und Politiker aus.
“Umweltschutz ist heute eine sehr wichtige Frage, und wie die Sache läuft, wird es die Menschheit und die Erde in – ich weiß nicht – 100 Jahren oder sogar 50 Jahren nicht mehr geben. In 50 Jahren bin ich noch lebendig und will noch lebendig bleiben”, sagt eine Teilnehmerin. Selbst etwas gestalten zu können, haben sich die meisten Jugendlichen nicht vorstellen können, doch beim “Europäischen Jugend-Klimagipfel” konnten die Teilnehmer selbst aktiv werden und bekamen so die Chance, selbst etwas gegen den Klimawandel zu tun.
Klimawandel ist keine Worthülse mehr
Veranstalter Helmut Spiering erreicht damit, was er möchte: Jugendlichen zeigen, dass sie selbst aktiv werden müssen, damit sich in der Gesellschaft etwas ändert. Seit vielen Jahren organisiert der Lehrer aus dem niedersächsischen Bad Iburg immer wieder neue Projekte –diesmal den Jugend-Klimagipfel.
Am Vormittag probierten die Jugendlichen selbst im Produktionsstudio Potsdam-Babelsberg: Wie entstehen eigentlich Filmeffekte am PC? Beim Mittagessen in der niedersächsischen Landesvertretung, einem Gebäude aus viel Glas und Holz, reden sie über ihre Drehbücher. Die 15-jährige Leonie aus Frankreich hat schon eine Idee für ihren Werbespot: “Es soll um den Wassermangel in der Welt gehen. Es ist eine Parallele, da sieht man jemanden, der viel Wasser verschwendet und danach so einen Jungen in der Wüste, der Wasser braucht und keines hat.”
Die 25 besten Drehbücher werden verfilmt
An den Drehbüchern haben die Jugendlichen auch schon vor dem Gipfel in ihren Heimatländern gearbeitet. Geholfen hat ihnen dabei ein Regisseur aus Potsdam, der dafür nach Frankreich, Polen, Kroatien und Island reiste. Nach der Woche in Berlin werden die Jugendlichen zu Hause daran weiterarbeiten. Denn im Sommer dieses Jahres sollen die besten 25 Drehbücher verfilmt und international verbreitet werden.
Nach der Arbeit an den Werbespots und langen Diskussionen geht es am Abend ins Musical oder zum Konzert. Der chinesische Pianist Lang Lang spielt mit den Philharmonikern. Bei der Generalprobe kam der Star-Pianist früher auf die Bühne, um mit den Jugendlichen zu sprechen: “Ich meine, ihr macht das wirklich großartig”, sagte er zu den Projektteilnehmern. “Ihr seid so jung, ihr repräsentiert die Zukunft. Ich denke, ihr werdet in der jungen Generation rund um die Erde etwas bewegen. Ich hoffe und wünsche eurem Projekt das Beste und ich hoffe wirklich, ihr werdet die Welt verändern.”
Köpfe voller neuer Ideen
Am letzten Tag des Gipfels wuseln alle im Haus der Europäischen Kommission herum. Auch Helmut Spiering ist nervös. In wenigen Minuten soll Klaus Töpfer kommen, der zuletzt Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen war. Fast zwei Stunden beantwortet er Fragen. Zum Schluss wünscht er den Jugendlichen, dass sie ihre kritische Haltung bewahren und immer wieder Verantwortung übernehmen – genau wie Helmut Spiering: “Ich glaube, dass wir noch manches in Bewegung bringen können, denn die Jugend will etwas tun.” Er ist zufrieden. Die Köpfe der Jugendlichen sind voller Eindrücke. “Das ist das Schönste, was es gibt, wenn die Jugend selbst tätig wird”, meint Spiering.
Und auch darin sind sich die Jugendlichen einig: Alle würden sofort wieder mitmachen – auch die 17-jährige Barbara aus Kroatien: “Es war cool und es ist eine neue Erfahrung. Ich habe viele Leute kennen gelernt, viele Freundschaften geschlossen. Ich werde mit diesen Leuten in Verbindung bleiben. Und vor allem denke ich viel mehr über die Umwelt nach. Vor dem Klima-Gipfel war mir nicht klar, dass Jugendliche so informiert sind und so gute Ideen haben”.
Klima: gemeinsame Ziele schaffen Freundschaften
Quelle: bundesregierung.de
Der „Europäische Jugend Klimagipfel“ neigt sich dem Ende zu. 100 Jugendliche aus Europa nehmen aus Berlin neben vielfältigen Erfahrungen auch Freundschaften, Vorbilder und neue Ziele mit nach Hause.
Eine Woche lang haben die Jugendlichen aus Deutschland, Frankreich, Island, Kroatien und Polen über gemeinsame Strategien für Umweltschutz und Klimawandel diskutiert.
rbb Abendschau vom 02.02.2009
+++ Früherer Bundesumweltminister Klaus Töpfer ermuntert Jugendliche zum Abschluß des Jugendklimagipfels in Berlin zu weiterem Engagement für den Umwelt- und Klimaschutz +++
100 Jugendliche diskutieren mit Meteorologen über Klimawandel
Von Elke Lang
Lindenberg Am Sonnabendvormittag weilten rund 100 Jugendliche aus Polen, Frankreich, Kroatien, Island und Deutschland im Lindenberger Observatorium sowie im Wettermuseum. Unter dem Motto “jugend denkt um.welt” diskutierten sie mit den dortigen Wissenschaftlern über das Thema “Umwelt und Klimawandel”.
Zusammengeführt worden waren sie durch Helmut Spiering zu einem einwöchigen “Europäischen Jugend-Klimagipfel” in Berlin. Der Gymnasiallehrer aus Bad Iburg will eine “andere Schule” vermitteln, “die nicht nur von Fachwissen dominiert wird, sondern Persönlichkeiten formt, die sich für Projekte einsetzen, welche von großen Ideen getragen werden”. Mit einem Team von ehrenamtlichen Helfern organisiert er sowohl in Ballungszentren als auch im ländlichen Raum Umweltbildung.
Alle Schüler und Jugendlichen, die zu diesem vom Umweltministerium mit 20 000 Euro geförderten ersten Europäischen Jugend-Klimagipfel gekommen sind, haben schon vorher im Rahmen des Projekts “jugend denkt um.welt” Tipps im Drehbuchschreiben zum Thema Umweltbildung erhalten. Sie wollen sich auf diesem Klimagipfel neue Kenntnisse aneignen, um mit Werbung durch selbst hergestellte Filme, die international zu sehen sein sollen, ihren Beitrag leisten zu können, die Menschen wachzurütteln.
Marcin und Natalia, beide 19 Jahre alt und aus Polen, gehörten zur Gruppe, die mit dem Diplom-Meteorologen Bernd Stiller die historische Ballonhalle besuchte. Sie waren beeindruckt von dreißig Jahren Drachentechnik, die an sechs imposanten Drachen anschaulich wird, und von der Geschichte der Radiosondentechnik. “Wir haben noch nie davon gehört und noch nie so etwas gesehen. Hier in diesem Museum können wir erkennen, wie die Leute sich bemüht haben, die Welt zu erforschen, um damit der Menschheit zu helfen”, sagt Marcin.
Andere Gruppen ließen sich Wetterbeobachtung und Radiosondenmessungen erklären und vorführen, erfuhren etwas über atmosphärische Strahlung, Turbulenz und Grenzschichtprozesse, Fernsondierung und anderem. Höhepunkt war für alle der Aufstieg der Radiosonde Punkt zwölf Uhr.
Céline aus einem deutsch-französischen Gymnasium in Frankreich ist mit zwanzig Mitschülern aus ihrer 10. Klasse zum Klimagipfel gekommen. Die Jugendlichen verbinden ganz praktische Absichten mit ihrer Teilnahme, die durch Sponsoren gefördert wird. Sie sind gemeinsam in ihrer Schule an einem Projekt beteiligt, das Absenkung der CO2-Emission zum Ziel hat. “Wir sind noch am Anfang, haben aber festgestellt, dass der Hauptenergieverbrauch bei uns durch die Heizung kommt und durch unsere zahlreichen Fotokopien für den Unterricht.” Sie sind in ihrem Bemühen durch den Besuch des Observatoriums bestärkt worden und versuchen nun Einfluss zu nehmen bei der anstehenden Renovierung ihrer Schule. So bemängeln sie, dass an ihren alten Heizkörpern die Thermostate fehlen.
In welcher Gruppe die Jugendlichen auch durch das Observatorium geführt wurden, immer ging es letztendlich um die Fragen: “Ist es schon zu spät?” und “Was müssen wir tun, um die Erde zu retten”. Beide Fragen stehen auch im Mittelpunkt der Abschlussdiskussion mit Klaus Töpfer, Ex-UN-Umweltdirektor und ehemaliger Bundesminister für Umwelt, heute in Berlin.
Helmut Spiering war begeistert von der Gastfreundschaft im Lindenberger Observatorium: “Wie sich die Wissenschaftler der Jugendlichen angenommen haben, verdient hohe Anerkennung”, lobte er.
Lindenberg (ela) Sonnabendvormittag weilten rund 100 Jugendliche aus Polen, Frankreich, Kroatien, Island und Deutschland im Lindenberger Observatorium sowie im Wettermuseum. Unter dem Motto “jugend denkt um.welt” diskutierten sie mit den dortigen Wissenschaftlern über das Thema “Umwelt und Klimawandel”.
Zusammengeführt worden waren sie durch Helmut Spiering zu einem einwöchigen “Europäischen Jugend-Klimagipfel” in Berlin. Der Gymnasiallehrer aus Bad Iburg will eine “andere Schule” vermitteln, “die nicht nur von Fachwissen dominiert wird, sondern Persönlichkeiten formt, die sich für Projekte einsetzen, welche von großen Ideen getragen werden”.Alle Jugendlichen, die zu diesem vom Umweltministerium mit 20 000 Euro geförderten ersten Europäischen Jugend-Klimagipfel kamen, erhielten schon vorher im Rahmen des Projekts “jugend denkt um.welt” Tipps im Drehbuchschreiben zum Thema Umweltbildung. Sie wollen sich auf diesem Klimagipfel neue Kenntnisse aneignen, um mit Werbung durch selbst hergestellte Filme ihren Beitrag zu leisten, die Menschen wachzurütteln.
Marcin und Natalia, beide 19 Jahre alt und aus Polen, gehörten zur Gruppe, die mit dem Diplom-Meteorologen Bernd Stiller die historische Ballonhalle besuchte. Sie waren beeindruckt von 30 Jahren Drachentechnik, die an sechs imposanten Drachen anschaulich wird, und von der Geschichte der Radiosondentechnik. “Wir haben noch nie davon gehört und noch nie so etwas gesehen. Hier sehen wir, wie die Leute sich bemüht haben, die Welt zu erforschen, um damit der Menschheit zu helfen”, sagt Marcin.
Andere Gruppen ließen sich Wetterbeobachtung und Radiosondenmessungen erklären und vorführen, erfuhren etwas über atmosphärische Strahlung, Turbulenz und Grenzschichtprozesse, Fernsondierung und anderem. Höhepunkt war für alle der Aufstieg der Radiosonde Punkt zwölf Uhr. Céline aus Frankreich kam mit 20 Mitschülern ihrer 10. Klasse. Sie sind in ihrer Schule an einem Projekt zur Senkung der CO2-Emission beteiligt. “Wir stellten fest, dass der Hauptenergieverbrauch bei uns durch die Heizung und unsere zahlreichen Fotokopien für den Unterricht kommt.” Sie wurden in ihrem Bemühen durch den Besuch des Observatoriums bestärkt udn wollen Einfluss nehmen bei der anstehenden Renovierung ihrer Schule. Sie bemängeln, dass an ihren alten Heizkörpern die Thermostate fehlen.
In welcher Gruppe die Jugendlichen auch das Observatorium besichtigten, immer ging es um die Fragen: “Ist es schon zu spät?” und “Was müssen wir tun, um die Erde zu retten”. Beide Fragen stehen auch im Mittelpunkt der Abschlussdiskussion mit Klaus Töpfer, Ex-UN-Umweltdirektor und ehemaliger Bundesminister für Umwelt, heute in Berlin.
Quelle: Märkische Oderzeitung
Pressekonferenz mit Klaus Töpfer wird auf Phoenix übertragen
Ausschnitte aus der Pressekonferenz und der Diskussion zum Europäischen Jugend-Klimagipfel am Montag, dem 02. Februar 2009 mit Prof. Dr. Klaus Töpfer (Bundesumweltminister a.D.) werden Dienstag ab 14:45 Uhr auf Phoenix übertragen.
Bericht auf phoenix.de
“Ist es schon zu spät? Was wir tun müssen, um die Erde zu retten.” – Diskussion mit Prof. Klaus Töpfer (Exekutivdirektor Umweltprogramm Vereinte Nationen und Bundesumweltminister a.D) und europäischen Schülern anl. Europäischen Jugend-Klimagipfel
Logo und Programmvorschau: Phoenix.de
Botschafter Montferrand diskutiert mit Jugendlichen über die Umwelt
Auszug aus http://www.botschaft-frankreich.de/

Zum ersten Mal trafen sich Jugendliche aus ganz Europa zu einem „Europäischen Jugend-Klimagipfel“ vom 27. Januar bis 3. Februar 2009 in Berlin.
Botschafter Bernard de Montferrand empfing am 28.1. im Rahmen des Gipfels etwa 60 junge Leute aus Deutschland, Frankreich, Polen, Kroatien und Island und ihren Mentor Helmut Spiering zu einer Diskussion über Umwelt und Klima in der Botschaft.
Keine Rechnung auf Kosten der Umwelt
Wolfgang Huber – Kolumne in der BZ
In Berlin findet ein europäischer Jugend-Klima-Gipfel statt. Das nenne ich eine gute Nachricht. Mitten im Abwärtstrend der Wirtschaft halten Jugendliche die Klimafrage hoch. Aus Frankreich, Polen, Island, Kroatien und Deutschland stammen sie. Ihnen ist wichtig, was andere verdrängen. Es mögen noch so viele Milliarden Euro zur Bewältigung der Wirtschaftskrise bereitgestellt werden: Wenn wir darüber die Zukunft vergessen, kommt uns das noch teurer zu stehen.
Seit Dienstag dieser Woche sind die jungen Leute in unserer Stadt. Eine Woche lang lassen sie sich von Fachleuten in Klimafragen einführen. Mit Experten aus Politik, Medien und Wirtschaft diskutieren sie Probleme und Lösungsmöglichkeiten des Klimaschutzes.
Doch die jungen Leute wollen nicht nur miteinander reden, sondern praktisch etwas tun. Sie erarbeiten kurze Filme, die zeigen, wie Klimaschutz möglich ist. Mit diesen Filmen wollen sie vor allem ihre Altersgenossen wachrütteln.
Mit solchen Filmen erreichen sie mehr Jugendliche als mit Vorträgen. Spannung ist in den Spots garantiert. In sie fließen Ideen aus dem Filmpark Babelsberg genauso ein wie Tricks aus der Werbebrache. Da liegt es nahe, dass die besten Spots prämiert werden. Auf einer DVD werden alle Filme zugänglich sein.
Die jungen Menschen übernehmen praktisch Verantwortung. Daran können wir uns alle ein Beispiel nehmen. Deshalb begrüße ich sehr das Signal der Bundeskanzlerin: Sie stellt sich hinter das Anliegen des Kongresses und hat die Schirmherrschaft übernommen. Aber das darf natürlich kein Alibi sein. Auch jetzt muss die Politik unter Beweis stellen, dass sie dem Klimawandel Einhalt gebieten will. Der Europäische Jugend-Klimagipfel darf kein Lückenbüßer für einen Mangel an politischer Entschlossenheit sein. Allzu leicht kann dann aus dem Klimawandel eine Klimakatastrophe werden.
Derzeit ist die Bewältigung der Wirtschaftskrise besonders dringlich. Aber die großen Zukunftsaufgaben bleiben unverändert wichtig. Wir haben Verantwortung dafür, dass wir künftigen Generationen eine bewohnbare Erde hinterlassen. Dafür ist internationale Zusammenarbeit nötig. Aber jedes Land muss dafür eine eigene Entschlossenheit mitbringen.
Der Europäische Jugend-Klimagipfel verschenkt keine Zeit; er hat sich bereits an die Arbeit gemacht. Wir können es ihm gleichtun. Dazu müssen Finanzhilfen im Rahmen des Konjunkturprogramms an klare Auflagen für den Umweltschutz gebunden werden. Dann ist beiden geholfen – der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Schutz der Umwelt.
jugend denkt um.welt – bundesregierung.de
100 Jugendliche – ein Thema: Der Klimaschutz. Ihr Treffpunkt: Der “Europäische Jugend-Klimagipfel” in Berlin. Dort diskutieren sie und entwickeln Filme zu Themen, die wachrütteln sollen.
Die dramatische Entwicklung der globalen Erwärmung betrifft vor allem sie, die jungen Menschen. Deshalb treffen sie sich vom 27. Januar bis zum 3. Februar in Berlin. Der Europäische Jugend-Klimagipfel ist ein bislang beispielloser Kongress. Der Gipfel ist erstmals für die Generation, die sich die größten Sorgen um die Zukunft ihrer Umwelt machen muss.
Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Polen, Frankreich, Kroatien, Island und Deutschland. Es ist ihnen wichtig, über die Landesgrenzen hinweg Austausch zu pflegen. Denn Klimaschutz macht nicht an Ländergrenzen halt.
Auf dem Kongress wollen sie sich kompetent informieren lassen, gemeinsam Lösungsstrategien entwickeln und zum allgemeinen Nachdenken anregen.
Informieren und selbst agieren
Während der Projektzeit in Berlin treffen die Jugendlichen auf Fachleute aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Diese werden den kritischen Fragen der jungen Menschen Rede und Antwort stehen.
So werden die jungen Klimaschützerinnen und Klimaschützer unter anderem Mitglieder des Bundestag-Umweltausschusses interviewen. Ein Höhepunkt dürfte das Zusammentreffen mit dem Ex-UN-Umweltdirektor und ehemaligen Bundesumweltminister Klaus Töpfer sein.
Die Jugendlichen des Klimagipfels informieren sich aber nicht nur. Sie werden auch selbst aktiv. Ziel ist es, am Ende kleine Werbespots zu produzieren. Bei der Produktion helfen professionelle Werbefilmer.
Mit den Filmen möchten die Teilnehmer des Europäischen Jugend-Klimagipfels die Menschen wachrütteln und zum Handeln auffordern.
Schöpfer der Idee
Die Initiative “Courage zeigen – Fremdsein überwinden” lieferte die Idee zum Klima-Gipfel für Jugendliche. Hinter der Initiative steht eine Projektgruppe junger Menschen unter der Leitung von Helmut Spiering. Gemeinsam haben sie sich schon vielfach im gesellschaftlichen und politischen Leben engagiert.
Unterstützung von ganz oben
Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Präsident des Europäischen Parlaments, Gert Pöttering, haben die Schirmherrschaft übernommen. Die Bundeskanzlerin wünscht den Jugendlichen für den Gipfel viel Erfolg und eine größtmögliche Unterstützung.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat sich den Wünschen der Kanzlerin angeschlossen. “Ihr Vorhaben ist ein beeindruckendes Beispiel für jugendliches Engagement über Ländergrenzen hinweg und ein deutliches Signal für die Lösung des globalen Problems Klimawandel”, erklärte er in einem Grußwort.