Der Weg
Fast täglich ist zu hören: „Die Jugend ist unsere Zukunft“. Doch geben wir ihr die richtigen Impulse und Anreize? Es gilt jetzt zu handeln. Wir sind für die zukünftigen Generationen verantwortlich. Es genügt nicht, mit Blick auf die Zukunft nur verbale „Warnschilder hoch zu hängen“.
Das europäische Projekt „jugend denkt um.welt“ will die notwendigen Impulse setzen und Jugendliche befähigen, langfristig als Wegbereiter eines verstärkt ökologischen Wandels der Gesellschaft zu wirken. Die jungen Teilnehmer sind dabei aktive Gestalter Ihres eigenen Lernweges:
- Schritt 1 – Kompetenz-Aufbau “Klimaschutz”: Die jungen Europäer arbeiten sich in ihren Heimatländern intensiv in den Themenkomplex “Umwelt und Klimawandel” ein.
- Schritt 2 – Kompetenz-Aufbau “Medien”: Ein zentraler Medienworkshop in Deutschland befähigt die Jugendlichen zur kreativen Verarbeitung ihrer Erkenntnisse.
- Schritt 3 – Anwendung der Kompetenzen durch Nutzung Neuer Medien: Über 100 gemeinsam entwickelte Drehbücher für Klima-Werbespots sind Spiegelbild der Auseinandersetzung der jungen Europäer mit den Themenfeldern “Klimaschutz” und Medien. Ausgewählte Spots werden mit prominenter Besetzung unter Einbeziehung der Jugendlichen verfilmt.
- Schritt 4 – Anwendung der Kompetenzen durch Umsetzung des Europäischen Jugend-Klimagipfels: Auf dem Europäischen Jugend-Klimagipfel entwickeln die jungen Europäer abchließend mit Fachreferenten und namhaften Persönlichkeiten Lösungsansätze für einen verstärkt nachhaltigen Wandel der Gesellschaft.
- Schritt 5 – Gesellschaftliche Multiplikation der Ergebnisse: Die durch den Lernprozess zu “Klimabotschaftern” gereiften Teilnehmer präsentieren ihre Ergebnisse als Projekthöhepunkt in Form von TV- und Kinospots sowie einem Abchlusspapier mit der Schirmherrin, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, der europäischen Öffentlichkeit. Die Projektergebnisse sollen ergänzend mithilfe eines Medienpaketes, das aus den Klimaspots, einem Dokumentarfilm zum Projekt und einem ausführlichen Medien-Umweltbuch besteht, festgehalten und verbreitet werden. Ziel ist es, an Schulen und Bildungseinrichtungen in Europa zum Nachahmen anzuregen, das Projekt auch anderen erfahrbar zu machen. So soll der Gedanke der jungen Klimabotschafter, der Nachhaltigen Entwicklung und des Klimaschutzes weiter getragen – und auch für weitere Zielgruppen erschlossen werden.